HSG – Investition in die Zukunft oder hochgestecktes Ziel?
Die Universität St. Gallen (HSG) blickt auf eine lange Tradition: gegründet 1898, erhielt sie 1995 den Namen HSG und hat sich als eine der ältesten und renommiertesten Wirtschafts-Hochschulen etabliert. Mit rund 10.000 Studierenden verbindet sie Praxisnähe mit exzellentem Netzwerk. Der Weg beginnt mit einem Auswahltest für ausländische Bewerber, der es in sich hat. Erst nach Bestehen kann mit einem Assessment-Jahr begonnen werden, das […]
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Die Universität St. Gallen (HSG) blickt auf eine lange Tradition: gegründet 1898, erhielt sie 1995 den Namen HSG und hat sich als eine der ältesten und renommiertesten Wirtschafts-Hochschulen etabliert. Mit rund 10.000 Studierenden verbindet sie Praxisnähe mit exzellentem Netzwerk.
Der Weg beginnt mit einem Auswahltest für ausländische Bewerber, der es in sich hat. Erst nach Bestehen kann mit einem Assessment-Jahr begonnen werden, das auf Deutsch oder Englisch absolviert werden kann. Danach startet der eigentliche BWL-Bachelor – zwei Jahre fokussiertes Studium mit Wahlmodulen und Vertiefungen nach individuellem Interesse. Ein besonderes Highlight: ein Auslandssemester in Partnerschaften mit Top-Universitäten wie Bocconi, HEC, LSE, Uni Mannheim, und anderen.
Rankings und Reputation sprechen eine klare Sprache: In den Bereichen Investment Banking und Private Equity zählt die HSG zu den Spitzenuniversitäten, mit starken Referenzen in Berichten wie dem Investment Banking Analyst Report und dem DACH-Consulting-Report. Viele Alumni arbeiten heute in führenden Unternehmen – die HSG gilt auch international als relevante Institution in London und im Private-Equity-Umfeld.

Was kostet der Spaß? Die Studiengebühren liegen deutlich über vielen deutschen Hochschulen, ca. 1300 CHF pro Semester für Schweizer Staatsbürger und etwa 3300 CHF für Ausländer. Lebenshaltungskostenschätzen Studierende auf ca. 25.000-30.000 CHF pro Jahr. Die Zulassung variiert stark: Ausländer legen einen Aufnahmetest ab, der zweimal jährlich stattfindet (Februar und Juni), mit Gebühren von 200–250 Euro pro Test. Wer herausragende Ergebnisse erzielt, für den öffnet sich der Weg zu Stipendien.
Die Struktur der Semester kann Praktika im Sommer behindern, doch der starke Ruf der HSG hilft, hochwertige Erfahrungen zu sammeln. Insgesamt eignet sich der BWL-Studiengang besonders für Karrieren in Investment Banking, Unternehmensberatung und Private Equity – dank eines dichten Netzwerks und eng verbundener Kontakte.

Worauf lohnt sich ein Blick? Die HSG bietet hervorragende Chancen für ambitionierte Studierende, die sich im globalen Wirtschaftsbereich positionieren möchten. Wer eine kostenintensive, aber absolut hochwertige Ausbildung sucht, findet hier eine vielversprechende Investition in die Zukunft. Interessierte können Coaching-Teams über Social Media kontaktieren und von Erfahrungsberichten anderer Studierender profitieren.
Kleiner Exkurs zur oben gezeigte Bronzeskulptur:
Die Bronzeplastik «Ourea» stammt vom britischen Bildhauer Sir Tony Cragg und wurde der Universität durch den Absolventen Christen Sveaas gestiftet. Das Werk besteht vollständig aus Bronze und erreicht ein Gesamtgewicht von rund 4,5 Tonnen.
Die Skulptur greift die Figur der griechischen Gebirgsgottheit Ourea auf und setzt diese in eine abstrakte, körperhafte Form um. Bei näherem Hinsehen lassen sich in den ineinanderlaufenden Strukturen verschiedene Konturen menschlicher Gesichter erkennen. Die dynamisch geschwungenen Formen bilden einen bewussten Gegenpol zur klaren, kantigen Architektur des SQUARE. Betrachtet man das Werk aus der Vogelperspektive, zeigt sich, dass die Figur nicht aus einem massiven Körper besteht, sondern aus drei miteinander verschmelzenden vertikalen Elementen.